Montag, 23. November 2009

Brian Kennedy reloaded (updated)


Brian Kennedy, der Mann der die Privatdetektive im Fall Madeleine nur so aus der Tasche zauberte, der die ominöse Metodo3 Agentur kontraktierte und angeblich mit seinem ganzen Vermögen hinter den McCanns stand, schien sich im März diesen Jahres aus der Finanzierung zurückgezogen zu haben. Nachdem immer lauter seine Aktivitäten bei der Befragung von Zeugen, und sein generelles extremes Interesse hinterfragt wurden, schien ihm der Druck zu hoch zu sein. Daher erklärte Clarence Mitchell, der ja lange Zeit von Kennedy bezahlt wurde, derselbe hätte die Zahlungen eingestellt und sich aus dem Fall zurückgezogen.

Es wurde danach etwas ruhiger um ihn auf den einschlägigen Foren und Blogs, ganz in der Versenkung konnte er jedoch nicht verschwinden. Nun werden Einzelheiten in Bezug auf Oakley International bekannt, die Firma, die von ihm beauftragt wurde, Ermittlungen im Fall Madeleine anzustellen und die angeblich 100.000 Pfund monatlich erhielten. In einigen Berichten ist von insgesamt 300.000 - 500.000 Pfund zu lesen. Angeblich einziger Mitarbeiter dieser Firma ist der jetzt polizeilich gesuchte Kevin Halligen, der angeblich Millionen von Trafigura veruntreut hat und deshalb vom FBI gesucht wird.

In diesem Timesonline Artikel wird folgendes bzgl. der Zahlung des Madeleine Fonds an Oakley International erwähnt:

The contract was agreed with Oakley International, and the money was paid into the company's American account through a middle company called Housing Agent Holdings.

Die Mittlerfirma Housing Agent Holdings ist scheinbar eine sehr interessante Größe. Nach Recherchen durch Tara9 von www.themaddiecasefiles.com beim Firmenregister Company House ergibt sich für diese Firma die gleiche Adresse wie die Firmenadresse der Latium Group von Brian Kennedy.

Warum wurde dieser Ein-Mann-Betrüger-Betrieb über eine Mittelsfirma bezahlt, die Brian Kennedy gehört oder zumindest mit ihm assoziiert ist? Muss der Fonds keine Rechenschaft abgeben an wen und wofür Gelder fliessen? Woher wissen wir nun wieviel wirklich an Oakley International und den feinen Mr. Halligen geflossen ist?

Nun ist auch klar warum Clarence Mitchell immer betont hat, die Zahlungen wären alle korrekt gewesen und mit der Arbeit von Halligen wäre alles in Ordnung gewesen. Verklagen konnten sie ihn sicher nicht. Ich würde zu gerne wissen, ob die Zahlungen an Metodo3 und Alpha Investigations (Dave & Edgar) über den gleichen Weg geflossen sind bzw. fließen.

Hoffen wir mal dass das FBI Kevin Halligen bald aufspürt. Vielleicht stürzt dann das Kartenhaus zusammen?


Update:
Halligen wurde mitlerweile verhaftet und Kaution wurde verweigert. Am 2. Dezember wird der Fall wieder gehört.

Die Firma Housingagent Holdings wurde übrigens zuletzt am 31.10.07 buchhaltungstechnisch überprüft und wurde zeitnah mit dem Abschuss von Oakley International liquidiert, sodass wohl keine Unterlagen für die Zahlungen zwischen Anfang 2008 und August 2008 vorliegen werden.



Freitag, 20. November 2009

Presseerklärung

Presseerklärung - Verteidigungsfonds

20.11.2009

Zur sofortigen Freigabe

Die Bewegung "Bürger in Verteidigung der Rechte und Freiheiten - Projekt Gerechtigkeit Goncalo Amaral" kündigt offiziell die Bildung eines Verteigungsfonds mittels eines Solidaritätskontos an, um den Bürger Goncalo Amaral zu unterstützen, dem sein Bürgerrecht auf freie Meinungsäußerung verweigert wurde.

Freie Meinungsäußerung ist ein unverbrüchliches Verfassungsrecht, für das das portugiesische Volk hart gekämpft hat und das nicht aufs Spiel gesetzt werden darf, vor allem wenn es mit Verantwortung und Anstand ausgeübt wird.

Der Bürger Goncalo Amaral befindet sich momentan an vorderster Front in einem Kampf für die Meinungsfreiheit. Ein ungleicher Kampf in dem die Parteien unterschiedlichen Zugriff auf finanzielle Ressourcen haben – der Bürger Goncalo Amaral ist gezwungen all seine persönlichen Ressourcen die er besitzt auszuschöpfen, die eindeutig nicht ausreichen um die Ausgaben zu bestreiten, die zu seiner Verteidigung unabdingbar sind.

Seine Gegner, die seine Grenzen sehr genau kennen, und die von Dritten finanziert, beträchtliche Summen zu ihrer Verfügung haben, riskieren wenig bis nichts; sie setzen Alles um den früheren Koordinator der Kriminalpolizei zum Schweigen zu bringen.

Goncalo Amaral möchte nichts weiter, als dass diese Angelegenheit vor Gericht geklärt wird, der einzige Platz wo die tatsächliche Beweislage ermittelt werden kann und soll. Und wir, Bürger Portugals, werden alles tun um das geschehen zu lassen.

Beide Parteien müssen gleichen Zugriff zur Gerechtigkeit haben, und zu angemessener juristischer Vertretung. In diesem speziellen Fall sehen wir den Bedarf für die Errichtung eines juristischen Verteidigungsfonds um sicherzustellen, dass Bürger Goncalo Amaral Zugriff zu eben dieser Gerechtigkeit erhält.

Daher können die Bürger, die ihre Solidarität mit diesem Anliegen zeigen wollen, mit ihrer Unterstützung über ein Bankkonto bei BPI – Banco Português de Investimento, Sete Rios Zweigstelle, in Lissabon, mit NIB: 0010 0000 438 0385 000 1 62; IBAN: PT 50 0010 0000 438 0385 000 1 62; Swift: BB PI PT PL beitragen.

Der Blog zum Projekt "Gerechtigkeit Goncalo Amaral" - www.pjga.blogspot.com - bietet die Möglichkeit über das PayPal System zu spenden.

Diese Aktion unterliegt dem Prinzip völliger Transparenz und Ernsthaftigkeit.

Gleiches Recht für alle, mit Respekt vor den Bürgerrechten von Portugiesen und Europäern.

Für Wahrheit und für Freiheit.

Dienstag, 17. November 2009

Deutschland im "Bann" der McCanns


Gestern noch hier angepriesen müssen wir heute feststellen, dass das Buch "Die Wahrheit über die Lüge" von Goncalo Amaral von der Verkaufsliste bei Amazon.DE genommen wurde. Auskünfte warum genau dies geschah, gibt es noch nicht von Amazon, aber auch der Verleger Argo Verlag prüft momentan ob das Buch aus dem Verkehr gezogen werden muss.

Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen die Medienknebler Carter-Ruck Amazon aufgefordert haben, das Buch vom Markt zu nehmen, da eine einstweilige Verfügung gegen das Buch in PORTUGAL erwirkt wurde, und sich dies auf alle europäischen Länder erstrecken soll. WIE BITTE? Eine einstweilige Verfügung in Portugal bringt uns die Zensur eines Buches in Deutschland? You must be fucking joking???

Wenn allerdings wie in vielen weiteren Fällen mit Millionenklagen gedroht wird, zieht auch ein Konzern wie Amazon scheinbar den Schwanz ein. Wo kauf ich nun meine Weihnachtsgeschenke?

Merkwürdig erscheint, dass im gleichen Online-Store das für einige Verleumndungsklagen reichende Buch einer obskuren ProMcCann Gruppe weiterhin ihre Hasstiraden auf den Chefermittler der heiligen Familie loslassen darf.

Nochmal aus ganzem Herzen: F*** Carter-Ruck

Sonntag, 15. November 2009

Der kleine Unterschied


Warum verbot die portugiesische Justiz das Buch von Goncalo Amaral? Nur Monate vorher wurden die Akten des Falles Madeleine McCann von derselben portugiesischen Justiz an die gesamte Weltpresse per DVD verteilt und sind mitlerweile Bestandteil jedes Forums, das etwas auf sich hält zu diesem Thema. Die Ergebnisse der vorläufigen Untersuchung sind im Internet für jeden erreichbar, der Bericht von Tavares de Almeida der aufs Deutlichste die Verstrickung der Eltern benennt, wurde bewusst unters Volk gestreut. Die Aussagen von Martin Smith sind jedem bekannt, der sich mit dem Fall befasst...

Warum also dieses Urteil, das es Goncalo Amaral verbietet diese Thesen zu verbreiten und sein Buch verbietet? Was steht in dem Buch, "Die Wahrheit über die Lüge", das Gottseidank noch fürs Weihnachtsgeschäft bei Amazon.de erhältlich ist, das nicht im Untersuchungsbericht bereits erwähnt wird? Wo liegt der kleine Unterschied?

22. Kapitel - Seite 228

...Aus Großbritannien trafen noch Mitteilungen anderer Art ein. Der britische Premierminister hatte sich telefonisch mit Stuart Prior, Leiter der Polizei von Leicestershire, in Verbindung gesetzt, und ihn gefragt, ob er die Ablösung des Ermittlungsleiters bestätigen könnte. Den Grund für dieses ungewöhnliche Interesse des britischen Premierministers an einem unbedeutenden portugiesischen Beamten des Öffentlichen Dienstes kennen wir nicht. Auch möchten wir nicht glauben, was sich anlässlich der Unterzeichnung des "Vertrags von Lissabon" hinter den Kulissen abgespielt hat, wo das Hauptanliegen desselben Premierministers die nochmalige ausdrückliche Bestätigung der Ablösung des Ermittlungsleiters gewesen ist, bevor dieser sich dem Akt der Unterzeichnung des Vertrages zuwandte. Ganz sicher nicht mehr als bloße Gerüchte.....
Nachdem vor ein paar Tagen die Untersuchung im Fall Freeport von den Briten unter fadenscheinigsten Gründen eingestellt wurde, hält sich in Portugal hartnäckig das Gerücht, das dies ein Zugeständnis an die Portugiesen war, damit der Fall Madeleine dort trotz massiver Eingaben nicht wiederaufgerollt wird.

Die politischen Verstrickungen treten immer deutlicher hervor und geben uns zumindest die Hoffnung, dass Parteien und Verantwortliche nicht ewig im Amt bleiben. Für einen "unbedeutenden portugiesischen Beamten" mag das zu spät kommen. Daher rufe ich alle Leser auf, alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen um noch Unterzeichner für die nebenstehende Petition zu überzeugen. Danke.

Donnerstag, 12. November 2009

Projekt Gerechtigkeit - Goncalo Amaral


Dieses Projekt hat zwar seinen Ursprung in Portugal, ist aber allgemeingültig für ganz Europa und vor allem für den uns interessierenden Fall zu sehen. Daher habe ich die Petition und das Manifest übersetzt und bitte jeden Besucher diese Petition über den nebenstehenden Link zu unterzeichnen. DANKE

Petition

"Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten." Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 19

"Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben.
Artikel 11 der Grundrechtscharta der Europäischen Union

Wir, die Bürger in Verteidigung der Rechte und Freiheiten - Projekt Gerechtigkeit Goncalo Amaral, erklären gemäß Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und gemäß Artikel 11 der Grundrechtscharta unsere Empörung bezüglich des Angriffs auf das Recht zur freien Meinungsäußerung von Bürger Goncalo de Sousa Amaral, der sich der Zensur nicht nur eines Buches gegenübersieht, sondern auch jeder Äußerung, mündlich oder schriftlich, bzgl. seiner These, die er vertritt.

Tatsächlich stellt die kürzliche Entscheidung, nicht nur den Verkauf eines Buches zu verbieten, sondern eine Ganze, das Buch unterstützende Beweisführung, die den Kern einer kriminalistischen Untersuchung repräsentiert und trägt, unserer Meinung nach einen ernsten und besorgniserregenden Präzedenzfall dar.

Dieser Angriff wird erschwert durch die Tatsache, dass die These, die durch Goncalo Amaral vertreten wird, die Tatsachen einer Untersuchung entscheidend widerspiegelt, die nicht länger dem portugiesischen Gesetz der justiziellen Geheimhaltung unterliegt und der breiten Öffentlichkeit verfügbar gemacht wurde. Ob man nun den Schlussfolgerungen zustimmt oder nicht, es ist unhaltbar deren Widergabe und Diskussion zu verbieten.

Freie Meinungsäußerung, verantwortlich gehandhabt, ist ein unverbrüchliches Recht jedes europäischen Staatsbürgers und wir können nicht ohne Protest akzeptieren, dass dieser Wert angegriffen wird.

Daher beantragen wir beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte unter Artikel 44 der Grundrechtscharta der Europäischen Union, die konstitutionellen Rechte des Bürgers Goncalo Amaral zu schützen, in einem Fall von offenkundiger Missachtung des allgemeinen und unverbrüchlichen Rechts auf freie Meinungsäußerung.

Ich stimme zu und unterzeichne,


- Die Unterschrift erfolgt auf epetitions.net, in der rechten Leiste zu erreichen -




Manifest

Am 9. September 2009 erfuhr Portugal und die Welt durch die Medien von einem sehr ernsten Vorfall in diesem Land, das so hart für Demokratie gekämpft hat: Die Zensur eines Buches.

Das Buch “Maddie: A Verdade da Mentira” war Gegenstand einer einstweiligen Verfügung, die nicht nur die Verkäufe des Buches und der darauf basierenden DVD einstellen sollte, sondern auch jedwede Verbreitung der These, die durch Dr. Goncalo Amaral vertreten wird, dem Autor des Buches und der frühere Koordinator der Policia Judiciaria, den Fall 'Madeleine McCann' betreffend.

Durch diese Handlung wurde nicht nur ein Verbot der schriftlichen Arbeit ausgesprochen, sondern eines gesamten Gedankenganges: die Äußerung einer Meinung, basierend auf den Tatsachen einer Polizeiuntersuchung; eine rationale, verantwortliche, reife Entscheidung.

Gleichwohl war die erwähnte einstweilige Verfügung nur die Spitze des Eisbergs. In der Hauptklage auf die sie sich bezieht, versuchen Madeleine's Eltern die Summe von 1,2 Millionen Euro von Dr. Goncalo Amaral zu erklagen - ein astronomischer Betrag jenseits jeder Verhältnismäßigkeit, sowohl legal als auch ethisch.

Eine zweite einstweilige Verfügung gipfelte in der erfolgreichen Beschlagnahmung von Eigentum und beruflichen Einkünften des Beklagten und nahmen ihm damit die finanzielle Möglichkeit entsprechend zu reagieren, da die Gerichts- und Prozesskosten am Prozesswert der Hauptklage bemessen werden. Dadurch der freien Meinungsäußerung benommen und wirtschaftlich erstickt, sieht sich der Mann völlig eingekesselt, der unter riesigen persönlichen und familiären Belastungen nichts mehr als die Wiederaufnahme eines Justizprozesses erreichen möchte, um eine Untersuchung abzuschließen, die so viele als nur halb beendet sehen.

Dr. Goncalo Amaral darf nicht sprechen. Aber wir, Weltbürger, können für ihn sprechen.

Wir können sprechen und wir können handeln.

Wir können zum Schutz der freien Meinungsäußerung handeln, einem verfassungsmäßigen Recht, das wir als unverbrüchlich ansehen, vor allem wenn es verantwortungsvoll und reif ausgeübt wird.

Wir können handeln, indem wir einen Mann unterstützen, der mit wohldurchdachten Manövern seitens derer, die seine persönliche und berufliche Vernichtung anstreben, der Mittel beraubt wurde, sich selbst juristisch zu verteidigen.

Wir können handeln, denn heute ist das Opfer der Zensur Dr. Goncalo Amaral - morgen könnte es jeder von uns sein.

Dieses Projekt basiert auf dem Handeln und der Unterstüzung für einen Mann, der Gerechtigkeit möchte. Die Bürger, die diese Bewegung initiieren, schließen sich in freier, unabhängiger und unpolitischer Form zusammen, geeint in der Verteidigung der freien Meinungsäußerung und in gegenseitigem Respekt.

Unsere erste Aktion ist der Start einer Petition; andere Initiativen werden folgen.

Für die Ausübung freier, unveränderlicher und verantungsvoller Bürgerrechte, wir werden nicht schweigen.

Schließe Dich an!

Mittwoch, 4. November 2009

Argumentationshilfe


Für alle die, die sich durch die unglaublichen Vertuschungsakte der Briten (ich sammel hier mal Presse, Polizei und alle anderen Beteiligten unter diesem Begriff)an die Wand gedrückt fühlen und denen es immer schwerer fällt sich nicht in der "sad blogger" Ecke zu sehen, habe ich einmal eine ganz einfache Argumentationskette zusammengestellt, die eigentlich jeden der Logik fähigen Menschen mit einem IQ oberhalb dem einer Kartoffel zumindest zum Nachdenken bringen muss. Ausser es gilt der Grundsatz, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Natürlich gibt es noch viele weitere Argumentationsketten aber diese soll fürs erste reichen.

Für die vielen meiner Leser, die sich von England und den USA aus hier Meinungen holen, werde ich das ganze noch übersetzen. Schreibt es euch ab, druckt es aus und steckt es in eure Manteltasche und jedesmal wenn ein sogenannter Verweigerer sich zu erkennen gibt, holt ihr es heraus und haut es ihm um die Ohren:

1. Eddie, der Leichenspürhund gab einen eindeutigen Alarm hinter dem Sofa des Apartments 5A.

2. Keela, die CSI Hundedame, bestätigte mit einem eigenen Alarm genau diese Stelle hinter dem Sofa und gab so an, dass sich dort Substanzen befanden, die Blut enthielten.

3. Die Fliesen an der dortigen Stelle wurden entfernt und die Fugenmasse als Beweisstück "286A/2007 CRL 3A" an das dem Home Office angegliederte Forensic Science Service Labor geschickt.

4. Aus dieser Fugenmasse wurde Zellmaterial extrahiert aus dem ein unvollständiges DNA Profil erstellt werden konnte, was die Alarme und Funde der Hunde vollständig bestätigt. In die Fugenmasse war menschliche DNA durchgesickert.

5. Obwohl die Ergebnisse nur schwach waren und möglicherweise mehreren Personen zugeordnet werden konnten, waren alle bestätigten DNA Bestandteile innerhalb des Ergebnisses den entsprechenden Bestandteilen in Madeleine McCanns Profil zuzuordnen.

6. Lt. Recherchen der portugiesischen Polizei ist keine Person jemals im Apartment verstorben.

7. Da der CSI Hund den Leichenspürhund bestätigte, muss Madeleine zu einem Zeitpunkt tot hinter dem Sofa gelegen haben und dabei ist DNA Material in die Fugen gelangt.

8. Da Gerry Madeleine um kurz nach 21:00 Uhr noch in ihrem Bett gesehen haben will, kann sich in der kurzen Zeit bis 22:00 Uhr kein Leichengeruch hinter dem Sofa entwickelt haben, ergo.....

Eigentlich ganz einfach oder?

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Here the argumentationchain for those that feel pushed into the "sad blogger" corner:

1. Eddie the cadaverdog gave a clear alarm behind the sofa of apartment 5A.

2. Keela the CSI dog confirmed with her own alarm the exact same spot behind the sofa and therefore indicated that there were substances that contained blood.

3. The tiles at that spot were removed and the grouting was sent as exhibit "286A/2007 CRL 3A" to the FSS that is affiliated to the Home Office.

4. From this grouting cellular material was extracted from which an incomplete DNA profile was obtained. This totally confirmed the alarms and findings of the dogs. Human DNA had leaked into the grouting.

5. Although the results were weak and showed low level indications of DNA from possibly more than one person,all of the confirmed DNA components within this result matched the corresponding components in the DNA profile of Madeline McCann.

6. With reference to investigation conducted by the portuguese police no person ever died in this apartment.

7. Since the CSI dog confirmed the findings of the cadaverdog Madeleine must have been dead behind the sofa at one stage, when DNA matter ended up in the grouting.

8. Since Gerry claims to have seen Madeleine in her bed shortly after 21:00 no cadaver odour could have developed behind the sofa in the short space of time till 22:00, therefore...

it is quite easy really

Source

Bravo Sandra!!


Das ungekürzte Interview steht ja noch aus, aber Auszüge des von Sandra Felgueiras durchgeführten Interviews mit den McCanns gestern sind mitlerweile bekannt:

Sandra befragte die sichtlich frustrierten Eltern über das Buch von Goncalo Amaral, zu den Funden der Leichenspürhunde, ihren Beziehungen zur britischen Regierung und zu ihrem angeblichen "Pact of Silence" innerhalb der Urlaubergruppe.

Gerry hätte all diese Fragen lieber den Justizbehörden überlassen (die jedoch nicht ermitteln) und musste sich stattdessen mit seiner "Lieblingsreporterin" auseinandersetzen.

Hut ab für dieses Interview und von mir vorab Lorbeeren. Ein leuchtendes Beispiel für alle Schoßhundjournalisten, die sonst über diesen Fall berichten.

Hier die Vorschau, die Langversion gibts Donnerstag auf RTP1

Dienstag, 3. November 2009

Endlich ein ernsthafter Aufruf?


Wer die Madeleine McCann Show heute morgen auf BBC1 verfolgt hat, dem ist sicher aufgefallen, dass dort zwei Parteien saßen, die unterschiedliche Ziele verfolgten. Während die McCanns hauptsächlich mit den gealterten Photos von Madeleine die These untermauern wollten, dass sie noch am Leben ist, hatte Jim Gamble einen ganz anderen Ansatz. Er wischte die Photos als relativ unwichtig weg und betonte, dass der Hauptgrund für diesen neuerlichen Aufruf ein anderer sei. Man wolle die Person oder Personen im Umfeld des Täters, nämlich Freunde und Familie, davon überzeugen, endlich sich zu melden und aufzuhören, den Täter zu schützen.

Nun mag ich mich mitlerweile zu lange mit dem Thema befassen, aber ich hatte das eindeutige Gefühl, dass er sich hier nicht unbedingt an Fremde sondern an uns allen bekannte Menschen wendete. Er beschreibt es sehr gut: Erst hatte man keinen Verdacht geschöpft, dann es nicht glauben wollen, nun den Mut nicht mehr. Das hört sich nicht nach der Lebensgefärtin eines Entführers an....

Also ihr lieben Tapasniks, kommt raus aus euren Verstecken und erzählt wie es wirklich war. Erzählt von den anfänglichen Verdächtigungen, die über die Zeit zur Gewissheit wurden. Russell, warum warst du nicht bei der Verteilung der Schweigegelder auf den Stufen des Gerichtsgebäudes? Irgendeiner wird doch noch einen letzten Rest von Gewissen haben?

Natürlich kann ich mich auch komplett irren und Jim Gamble will ausschliesslich die McCanns unterstützen, dann ist er, so leid es mir tut, Teil einer Bewegung, die diesen Fall wissentlich vertuschen will. Denn ein Polizist seines Ranges, wird sich sicher alle Fragen gestellt haben, die wir uns alle auch stellen.